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Schmerzbehandlung ohne Skalpell und Chemie

Dr. Brezovsky

Dr. Brezovsky

„Sanft“ gegen die Pein im Knie
Schmerz-Spezialist Dr. Reinald Brezovsky rät, was Beschwerden lindern hilft.

Ohne Skalpell und Chemie. Ob nach Verletzung und Operation, bei Arthrose oder chronischen Problemen: Es gibt sanfte Therapien, die lindernd wirken und Selbstheilungskräfte aktivieren. Neurochirurg und Schmerzspezialist Dr. Reinald Brezovsky nennt Beispiele und erklärt, wie die Methoden funktionieren.

  • Kaltes Rotlicht: Bei rund 634 Nanometer Wellenlänge dringt gepulstes kaltes Rotlicht aus dem Handstück in die Tiefe des Gelenksgewebes und spaltet dort Entzündungsmediatoren (Eiweißstoffe, die die Entzündung „anheizen). Dadurch wird der Schmerz gelindert und der entzündliche Vorgang gebremst. Brezovsky: „Während Wärme und Infrarot die Situation zusätzlich verschlimmern könnten, ist kaltes Rotlicht hier höchst effektiv.“ Die Behandlung dauert rund 20 Minuten. Fünf bis zehn Sitzungen reichen für gewöhnlich aus.
  • Hochton Therapie: Eine Methode, die etwa auch von den Tänzern und Tänzerinnen der Wiener Staatsoper gern genützt wird. Externe Muskelstimulation mit mittelfrequentem Wechselstrom verbessert die Durchblutung im Gewebe und die Kontrolle der Muskulatur über das Kniegelenk. Dr. Brezovsky: „Diese Behandlung verkürzt die Rehabilitation nach Operationen, kann aber auch helfen, Verletzungen zu vermeiden.“ Nach drei bis vier Behandlungen wird ein Effekt spürbar, nach Operationen können bis zu 15 Sitzungen nötig sein.
  • Elektrostimulierte Ohr-Akupunktur: Behandlung nach dem System der in den 1960er-Jahren vom französischen Mediziner Paul Nogier entwickelten Ohr-Akupunktur, die davon ausgeht, dass der ganze Körper in über 100 Reflexpunkten im Ohr repräsentiert sei: “ Eine mit einem winzigen Stromgenerator verbundene Nadel am Ohr sorgt im Gehirn für die Ausschüttung schmerz- und entzündungshemmender Botenstoffe. Die Behandlung steigert die Effizienz anderer Therapien“, erklärt der Schmerzarzt. Die Geräte werden den Patienten nach Erstordination mitgegeben und halten drei Tage. Vier bis sechs Zyklen sind nötig.
  • Kohlendioxid-Trockenbad: Vor allem nach Operationen oder Wunden empfiehlt Dr. Brezovsky Trockenbäder mit Kohlendioxid: „Dies verbessert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an und steigert die Sauerstoffversorgung im Gewebe.“ Fünf bis zehn Behandlungen versprechen dauerhaften Effekt.
  • Physiotherapie: Der Klassiker unter den Rehabilitationsmaßnahmen: mit gezielten Übungen wird individuell gegen Muskelverkürzungen oder -defizite, Fehlhaltungen und andere Schmerzursachen vorgegangen.
  • Physikalische Therapien: Auch Massagen, Ultraschall- oder Strombehandlungen können Hilfe bringen.

Veröffentlicht im LEBEN 03/2015 „Nach-Gefragt“; Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Dr. Reinald Brezovsky – www.schmerzarzt.at

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